KUNST UND KULTUR

Ausstellungen im CCA Andratx: Grenzen überschreiten in Zeit und Raum

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ibwirtschaft.com - miércoles, 17 de mayo 2017 | 6:00 Hrs.

 

Das Zentrum für Zeitgenössische Kunst CCA Andratx am Fusse des Tramuntana-Gebirges im Südwesten Mallorcas war in den vergangenen 16 Jahren ein Schmelztiegel der Diskussion und Untersuchung des relevanten zeitgenössischen Denkens und der künstlerischen Praxis. Daher ist es kein Zufall, dass zwei der aktuellen Ausstellungen die Fragen der „Grenzkontrolle“ aus zwei verschiedenen Ansätzen untersuchen: Auf der einen Seite sind es phantasievolle Grenzen, welche „Rencontre Fabuleuse“ erforscht.

Rencontre Fabuleuse

Die von Jens Erik Sørensen kuratierte Show, präsentiert sich als Märchen-Treffen zwischen dem renommierten CoBrA-Künstler Carl-Henning Pedersen und dem Bildhauer Prinz Henrik von Dänemark. Sie taucht die Kunsthalle in die unendliche Welt der Fantasie ein. Als kritische Reaktion auf zwei bedeutende Wendepunkte im 20. Jahrhundert –  der Zweite Weltkrieg und 1969 – schlagen beide Künstler die naive Abstraktion (Carl-Henning Pedersen) und den fantastischen Realismus (Prinz Henrik) als universelle Sprache vor, um die Grenzen der Realität zu überwinden.

We Shall Come Over

In der CCA-Galerie findet eine ganz ähnliche Auseinandersetzung mit dem Thema statt, wenn auch in einer anderen Epoche geboren: es geht um das 21. Jahrhundert, und obwohl die Umstände vollkommen anders sind, unterstreicht der britische Künstler Shane Bradford die massive Mobilisierung, so dass das Problem immer noch dasselbe ist: wie navigieren wir in einer von Grenzen dominierten Zeit?

Beeinflusst von seinen eigenen Kindheitserinnerungen – die Familie wurde wegen fehlender Arbeitsvisen aus Kalifornien ausgewiesen – erforscht Bradford die Vorstellungen von zu Hause (oder das Fehlen davon) in einer Zeit der großen menschlichen Mobilisierung.

When the Towers came down, all bets were off. All that we thought of as permanent was instantly uprooted, loosed from its mooring, and began drifting in the warm and rising sea, heralding a new age of dislocation. The Great Migration is underway and it is as much a movement of the mind; away from the default position of Nationhood and the sedentary notion of self. (…) We are all aliens here“,   Shane Bradford

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